Häufig gestellte Fragen zu Almabtrieb und Viehscheid
Rund um das Thema Almabtrieb und Viehscheid gibt es viele Fragen, die wir Ihnen an dieser Stelle gerne zumindest in Teilen beantworten möchten.
Natürlich können hier nicht alle Fragen beantwortet werden und es kann auch keine Gewähr für die Richtigkeit der zusammengestellten Fragen rund um Almabtrieb und Viehscheid gegeben werden.
Das hängt von der Region ab. In der Regel findet der Almabtrieb im Spätsommer bzw. Herbst statt, wenn die Almwiesen nicht mehr genug Futter für die Kühe bieten und die Temperaturen sinken. Alleine aus diesem Grund werden die Termine oftmals kurzfristig bekanntgegeben oder spontan geändert.
Der Almauftrieb, also der Beginn der Almsaison findet meistens zwischen Anfang Mai und Ende Juni statt. Das hängt von der jeweiligen Region und der Höhe der Almen ab.
Ist während des Almsommers ein Tier zu Schaden gekommen oder sonst ein Unglück passiert, werden die Tiere nicht geschmückt. Es gibt auch Regionen, in denen die Tiere nicht geschmückt werden.
Der Almabtrieb geht auf eine langjährige Tradition zurück. Viele alpenländische Regionen feiern mit dem Almabtrieb, auch Alpabtrieb, Alpfahrt oder Viehscheid genannt, das Ende des Sommers, den die Kühe auf den saftigen Wiesen oben auf den Almen verbracht haben.
Sobald im Frühjahr auf den Almen kein Scheee mehr liegt, dürfen die Tiere auf die Almen und das frische Gras genießen. Das ist je nach Region zwischen Anfang Mai und Ende Juni.
Ein Almsommer dauert in etwa 90 - 100 Tage. Das hängt allerdings auch vom Wetter und dem Nahrungsangebot ab. So kann es sein, dass bei einem frühen Wintereinbruch oder bei langer Trockenheit über den Sommer hinweg, der Almsommer schon früher beendet und die Tiere ins Tal hinabgeführt werden müssen.
Das wird teilweise sehr kurzfristig entschieden und hängt von der jeweiligen Region und Situation vor Ort ab. Am besten fragen Sie direkt beim jeweiligen Veranstalter nach. Leider kann es nach 2020 auch im Jahr 2021 zu kurzfristigen Absagen der Termine kommen.
Eine Glocke schützt nach altem Brauch bzw. Glauben den Bereich, in dem ihr Klang zu hören ist. Am Klang der Glocken kann sich der Landwirt (oder der Senn bzw. die Sennerin) auf der Alm orientieren und das Vieh leichter finden.
Senner/Sennerinnen arbeiten für größere landwirtschaftliche Betriebe oder Genossenschaften. Bei großen Viehherden arbeiten sie im Team, sonst sind sie oft alleine auf der Alm. Meistens leben sie auf den Almen allein und haben je nach Region mehr oder weniger häufig Kontakt zu Wanderern/Wandererinnen. Der Begriff Senner/Sennerin kommt von Senne (= Alm).
Auf den meisten Almen ist der Almauftrieb irgendwann im Laufe des Monats Mai. Je höher die Alm liegt und je schneereicher der Winter ausgefallen ist, desto später können die Tiere auf die Almen. Wenn die Tiere auf der Alm sind beginnt das richtige Almleben auf der Alm.
Auf der Alm ist meist eine Sennerei in der Nähe, wo die Kühe gemolken werden. Die Milch wird dann gleich zu Käse gemacht. Traditionelle Senner machen das noch mit der Hand, aber heutzutage sind einige Senner auch mit Maschinen ausgestattet. Kühe müssen täglich oder gar mehrmals täglich gemolken werden.
Alle Terminangaben ohne Gewähr!
Kurzfristige Terminänderungen sind jederzeit möglich. Bitte informieren Sie sich am Besten beim jeweiligen Veranstalter über den aktuellen Status!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.